Laktoseintoleranz: Therapie im Überblick

Durch den Mangel am körpereigenen Enzym Laktase kann Laktose nicht richtig gespalten werden. Grundsätzlich gibt es zwei Ansatzpunkte der Therapie: Vermeidung von Laktose oder Laktase-Tabletten, welche das Enzym Laktase enthalten

Auf Milch und Milchprodukte verzichten? Das muss nicht sein!

Bei Milchzuckerunverträglichkeit reagiert der Darm mit unangenehmen Beschwerden auf Milch und laktosehaltige Produkte. Der Grund: Laktasemangel.

Beschwerden vermeiden bei Laktoseintoleranz

Bei Laktoseintoleranz wird das Verdauungsenzym Laktase nicht oder nicht ausreichend produziert. Normalerweise sorgt die Laktase für die Spaltung der Laktose – und ermöglicht so die ordnungsgemäße Verdauung des Milchzuckers. Fehlt das Enzym, kann das zu unangenehmen Turbulenzen im Darm führen und Blähungen, Durchfall oder Bauchkrämpfe zur Folge haben.

Grundsätzlich stehen bei der Behandlung von Laktoseintoleranz folgende Optionen zur Verfügung:

OPTION 1: Laktose meiden
Den Auslöser der Beschwerden – die Laktose – meiden. Das heißt konkret: Milch und Milchprodukte sind tabu! Der Haken: Laktose versteckt sich in zahlreichen weiteren Lebensmitteln oder landet auch beim Restaurantbesuch häufig mit auf dem Teller. Insofern ist der komplette Verzicht auf Laktose nicht immer ganz einfach. mehr >>

OPTION 2: Laktase zuführen
Laktase - das fehlende Enzym, das die Laktose spaltet – im Bedarfsfall durch Laktase-Tabletten ersetzen. Das ermöglicht den unbeschwerten Genuss von Milch und Milchprodukten – trotz Laktoseintoleranz! Diese Option kann gerade dann, wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Lebensmittel oder Gericht Laktose enthält oder nicht, für mehr Sicherheit und Gelassenheit sorgen. Für viele Betroffene ist das eine gute Möglichkeit, ihren Alltag wieder etwas unbeschwerter zu gestalten und böse Überraschungen zu vermeiden. mehr >>