Was ist Laktoseintoleranz?

Jeder sechste Deutsche verträgt keine Lactose, den in Milch und Milchprodukten enhaltenen Milchzucker.

Laktoseintoleranz – jeder Sechste verträgt keinen Milchzucker

Bei der Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) handelt es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Betroffene klagen nach dem Verzehr von laktosehaltigen Produkten wie etwa Milch, Joghurt, Eiscreme, Fertigsoßen, Fast Food, oder sogar Arzneimitteln über Beschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen. Obwohl die Laktoseintoleranz weit verbreitet ist – in Deutschland ist jeder Sechste betroffen - sind viele nicht ausreichend über Ursachen, Auslöser und  Behandlungsmöglichkeiten informiert.

 

Was ist Laktose?

Was ist Laktase?

Laktase ist ein körpereigenes Verdauungsenzym, das in der Dünndarmschleimhaut gebildet wird. Es spaltet Laktose in seine verdaulichen Bestandteile, die Glukose und die Galaktose.

Laktose (Milchzucker) ist ein natürlicher Bestandteil von Milch und ist in unterschiedlichen Mengen in vielen Lebensmitteln enthalten. Laktose besteht aus zwei Zuckermolekülen: Galaktose und Glukose. Nur diese Spaltprodukte können durch die Dünndarmwand ins Blut aufgenommen und als Energielieferanten verwertet werden. Die Laktose selbst ist für den Menschen nicht verwertbar.

Laktoseintoleranz:
Wie kommt es zu den Beschwerden?

Menschen mit Laktoseintoleranz können Laktose (Milchzucker) nicht oder nicht optimal verdauen. Der Grund: Das körpereigene Enzym Laktase, das normalerweise den Milchzucker in seine verdaulichen Bestandteile spaltet, wird nicht oder nicht ausreichend produziert. Unterschiedliche Ursachen können zu einem derartigen Enzymmangel führen. Die Folgen sind jedoch immer die gleichen:

Jeder sechste Deutsche verträgt keine Lactose, den in Milch und Milchprodukten enhaltenen Milchzucker.

1. Die Laktose kann im Dünndarm nicht gespalten werden, da das körpereigene Enzym Laktase nicht oder nicht in ausreichender Menge vorhanden ist.

2. Die Laktose gelangt unverändert in den Dickdarm und sorgt dort für die typischen Beschwerden wie Blähungen und andere Verdauungsprobleme.

 

Laktoseintoleranz: Was im Körper passiert

 

Laktose wird im Dickdarm von Bakterien zersetzt

Die ungespaltene Laktose gelangt in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien vergärt. Dabei entstehen Gase – zum Beispiel Kohlenstoffdioxid und Methan – die die typischen Laktoseintoleranz Symptome wie Blähungen und kolikartige Bauchschmerzen auslösen. Außerdem wird vermehrt Wasser ins Darminnere gezogen, sodass auch Durchfall auftreten kann.

Laktoseintoleranz: Und jetzt?

Betroffene meiden häufig intuitiv die Lebensmittel, die zu den unangenehmen Beschwerden führen. Das Problem: Milch und Milchprodukte sind wichtige Quellen für das Knochenmineral Kalzium und Vitamin D. Beide Nährstoffe spielen vor allem im Hinblick auf die Vorbeugung von Osteoporose (Knochenschwund) eine zentrale Rolle. Die gute Nachricht: Heute sind in der Apotheke moderne Präparate wie LactoStop® erhältlich, die die körpereigene Laktase einfach ersetzen und so einen unbeschwerten Genuss von Milch und Milchprodukten trotz Laktoseintoleranz ermöglichen – ganz ohne Nebenwirkungen.

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